Unsere Spielregeln

Das sind unsere Spielregeln und regeln zu einem positiven spielverhältnis.

§ 1 – Disclaimer

Aufgrund von örtlichen Gegebenheiten, werden die Regeln für den Spielbetrieb in Österreich leicht angepasst, entsprechen jedoch zum Großteil dem Regelwerk der „EMF“.

§ 2 – Spielfeldgröße

Die Länge des Spielfeldes beträgt international zwischen 44 und 50 Metern.

Die Breite des Spielfeldes beträgt international zwischen 24 und 30 Metern.

Die Spielfelder des ÖKFB werden an die örtlichen Gegebenheiten angepasst und entsprechen daher nicht immer den internationalen Vorgaben.

§ 3 – Spielball

Im Kleinfeldfußball wird mit einem Ball der Größe 5 gespielt.

Der Ball muss den Mindeststandards für Trainingsbälle der Fifa entsprechen.

§ 4 – Tor Größe

Die Größe des Tores ist National mit 5 Metern breit und 2 Metern Höhe festgelegt.

International haben die Tore eine Breite von 4 Metern.

§ 5 – Spieleranzahl

Jede Mannshaft besteht auf dem Feld aus 5 Spielern und einem Tormann.

An jedem Spieltag können maximal 12 Spieler aufgestellt werden (sechs Ersatzspieler).

Die Mindestanzahl an Spielern, welche für ein Spielstart notwendig ist, wird mit fünf Feldspieler und einem Tormann festgelegt. Sollten Teams aufgrund von zeitgleichen roten Karten, verletzte Spieler oder Ausfällen unter drei Feldspieler fallen, wird das Spiel mit 0:6 gewertet und beendet.

§ 6 – Ausrüstung

Jeder Spieler muss in nummerierten Trikots, kurze Hosen und Stutzen antreten. Das Tragen einer langen Hose ist nur unter der kurzen Hose und unter den Stutzen erlaubt.

Das Tragen von Schmuck und andere Fremdkörper wie Uhren oder Armbänder ist untersagt.

Das Tragen von einfachen Hauben bei kaltem Wetter ist erlaubt.

Baseballmützen sind nur für Torleute erlaubt, jedoch nicht für Feldspieler.

Die Trikots, Stutzen und Hosen einer Mannschaft müssen farblich sowie Design einheitlich sein.

§ 7 – Spielzeit

Die Spielzeit beläuft sich auf 2 x 25 Minuten. Die Nachspielzeit liegt im Ermessen des Schiedsrichters

§ 8 – Auswechslungen

Im Kleinfeldfußball ist der Spielerwechsel fliegend. Das bedeutet, dass während dem laufenden Spiel ein Spielertausch möglich ist. Der auszuwechselnde Spieler muss jedoch im Bereich der Wechselzone das Spielfeld verlassen. Der einzuwechselnde Spieler muss genau an derselben Stelle das Spielfeld betreten, jedoch erst wenn der auszuwechselnde Spieler das Spielfeld verlassen hat. Ein Verstoß gegen diese Regel wird mit einer Ermahnung oder mit einer gelben Karte bestraft.

Sollte eine Mannschaft beabsichtigen mehrere Spieler oder den kompletten Block zu wechseln, ist dies nur bei Spielunterbrechung und eigenem Ballbesitz möglich.

§ 9 – Auswechselbank

Auf der Auswechselzone darf sich außer den Spielern lediglich der Trainer aufhalten. Weitere Personen müssen das Spielfeld verlassen.

Der Trainer muss vor dem Spieltag von dem Team gemeldet werden.

§ 10 – Karten

1. Gelbe Karte: Verwarnung

2. Zweite gelbe Karte im selben Spiel: Gleichbedeutend mit einer gelbroten Karte. Der Spieler darf nicht mehr am Spiel teilnehmen und muss das gesamte Spielfeld verlassen. Die Mannschaft muss fünf Minuten in Unterzahl spielen (auch bei einem Gegentreffer). Der Spieler ist automatisch für ein weiteres Spiel gesperrt.

3. Rote Karte: Der Spieler darf nicht mehr am Spiel teilnehmen und muss das Spielfeld verlassen. Die Mannschaft muss fünf Minuten in Unterzahl spielen (auch bei einem Gegentreffer). Der Spieler ist für mindestens ein weiteres Spiel gesperrt. Längerfristige Sperren entscheidet der Strafsenat.

§ 11 – Abseits

Die Abseitsregel ist im Kleinfeldfußball aufgehoben. Es wird ohne jegliches Abseits gespielt.

§ 12 – Rückpassregel

Der Tormann darf einen direkten, kontrollierten Pass eines Mitspielers (mit dem Fuß) oder einen Einwurf eines Mitspielers nicht mit der Hand aufnehmen oder berühren. Bei Vergehen wird auf indirekten Freistoß entschieden.

Folgendes ist nicht gestattet: Rückpass mit dem Kopf, wenn der Spieler den Ball vorher selbst am Fuß hatte. Die Regel kann nicht gebeugt werden. Der Spieler darf den Ball nicht unmittelbar vor dem Kopfball mit dem Fuß berührt haben.

§ 13 – Rutschen bzw. Sliding tackle

Das Rutschen in den Mann bzw. das „sliding tackle“ innerhalb 1 Meters zum Gegner ist verboten und wird mit einem direkten Freistoß geahndet. Dabei ist es unerheblich, ob der Ball gespielt wird oder nicht. Es wird als gefährliches Spiel angesehen.

Findet der Vorfall im Strafraum statt, führt das zu einem Strafstoß!

§ 14 – Freistoß

Mauerabstand: 5 Meter

Bei Indirekter Freistoß innerhalb des gegnerischen Strafraums, muss die Mauer auf die Torlinie.

Die Freistöße werden je nach Entscheidung des Schiedsrichter direkt oder indirekt ausgeführt.

§ 15 – Strafstoß

Distanz zum Tor: 7,5 Meter

Der Tormann muss bis zum Schuss des Schützen auf der Torlinie bleiben.

Wenn der Tormann die Linie vorzeitig verlässt und den Ball hält, muss der Strafstoß wiederholt werden.

Wenn der Tormann die Linie vorzeitig verlässt und der Ball geht ins Aus dann wird mit Abstoß weiter gespielt.

Sollten Verteidiger vor der Ausführung des Schützen in den Strafraum laufen und sich dadurch einen Vorteil verschaffen, welche sich auf dem weiteren Ausgang des Spielhergangs betreffend dem Strafstoß auswirkt, muss der Strafstoß wiederholt werden.

Alle Feldspieler müssen einen Mindestabstand von 5 Metern zum Ball einhalten und sich zeitgleich außerhalb des Strafraums befinden.

§ 16 – Spielabbruch und Spielunterbrechung

Ein Spielabbruch ist, wenn der Schiedsrichter das Spiel ohne Möglichkeit einer Fortführung abbricht. Gründe hierfür können folgende Sein:

1. Unvorhergesehene Witterungsverhältnisse

2. Unbespielbarkeit des Platzes

3. Nicht Einhaltung von Vorgaben seitens einer Mannschaft

4. Tätlicher Angriff auf den Schiedsrichter

5. Raufhandel

6. Tätlicher Angriff gegen offiziellen der Liga

7. Weniger als drei Feldspieler am Platz

8. Verletzung des Schiedsrichters

9. Fehlende Spielbälle.

10. Schwere Verletzung eines Spielers.

Eine Spielunterbrechung ist, wenn das Spiel unterbrochen ist, das Spiel jedoch zeitnah fortgesetzt wird. Dies geschieht nach dem Ermessen des Schiedsrichters. Eine Spielunterbrechung kann aus Zeitgründen zu einem Spielabbruch führen. Ist ein Spiel abgebrochen worden, wird der Bund über das weitere Vorgehen aufgrund der Umstände entscheiden. Wenn keine der Mannschaften für den Abbruch verantwortlich ist, wird das Spiel in der Regel wiederholt bzw. fortgesetzt. Wenn jedoch mindestens 40 Minuten des Spiels gespielt worden sind, dann kann das bis zu diesem Zeitpunkt feststehende Ergebnis anerkannt werden.

§ 17 – Sonderregeln der Ü35 Masters League
  1. Das Spielsystem ist ein Sechs-gegen-Sechs, bei dem ein Torwart pro Team unter 35 Jahren antreten darf!
  2. Zusätzlich darf noch 1 Feldspieler unter 35 Jahren am Blankett stehen! Dieser Spieler wird mit einer Armbinde gekennzeichnet!
  3. Kein rutschen (slide tackle) gegen den Mann innerhalb eines halben Meters!
  4. Statt einer gelben Karte gibt es blaue Karten die mit Zeitstrafen von jeweils 2 min. zur Geltung kommen!Ein Gegentor hebt die Zeitstrafe auf und die Mannschaft darf wieder vollzählig auftreten!
  5. Bei einem 5.Foulspiel in jeder Halbzeit kommt es beim 6.Foulspiel direkt zum Shootout!
  6. Bei jedem Einwurf,Abstoß,Eckball,Freistoß und Rückpass zum eigenen Tormann in der eigenen Spielhälfte bzw. einem Mitspieler (flying goalkeeper) muss der Ball innerhalb von 5 Sekunden abgespielt werden!
    Sanktion: Indirekter Freistoß!
  7. Bei 3 erhaltenen Ecken gibt es ein Penalty für die gegnerische Mannschaft!